barbara pfundt
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biografie
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Mein kleiner Einblick in die „Dinge“, die mich bewegen.

Ich bin schon von klein auf ein äußerst bewegungsfreudiger Mensch gewesen, habe früh Fahrrad- und Rollschuhfahren gelernt und das Glück gehabt, viel Platz, Freiheit und andere Kinder um mich herum zu haben, die meiner Bewegungsfreude den passenden Rahmen gaben (dafür noch mal herzlichen Dank an meine Eltern).

Bis und auch in meinem Sportstudium habe ich alles gemacht, was ich nur kriegen konnte, um mich ordentlich auszupowern; Volleyball, Handball, Tennis, Turnen und wenn mal kein Training, Wettkampf oder Vorführung war, dann eben Laufen und Fahrradfahren. Das Tanzen hat mich dabei immer begleitet und war fester Bestandteil meines Terminplans. Trotzdem musste erst mein Sportstudium und auch mein übergroßer Leistungsdruck vergehen, bis ich gemerkt habe, dass das Tanzen meine wirkliche und wahre Leidenschaft ist.

Wie man sich denken kann, vor allem für die, die mich seit damals kennen, ging das nicht ohne Schmerz und Leid, Verletzungen und Unfällen vonstatten. Selbst heutzutage bin ich davor noch nicht ganz gefeit, doch ist das alles nicht mehr so dramatisch. Ganz im Gegenteil merke ich immer wieder, dass ich wohl diese Pausen brauche und dadurch mehr persönliche Tiefe sowie auch Verständnis für meinen Körper und generell für verschiedenste körperliche Zusammenhänge bekomme. Nicht zu letzt dadurch habe ich mich „weicheren“ körperlichen Aktivitäten zugewandt, habe Yoga und Tai Chi für mich entdeckt und bin immer wieder neu dabei, mein Spüren, Wahrnehmen, Bewusstwerden zu schulen. Insofern kann ich heute sagen, dass ich viel dadurch gelernt habe und froh bin, dies in meinem Unterricht weitergeben zu können.

Der Tanz ist für mich dabei das Medium, in dem alles zusammen kommt, Spaß an der Bewegung, Verständnis für körperlich-physikalische Zusammenhänge, Spüren, Fühlen, Wahrnehmen, emotionaler Ausdruck und künstlerische Gestaltung und Vermittlung.
So erlebe ich, dass sich die Ganzheit (von Körper-Geist-Seele), die ich mit mir im und durch den Tanz erlebe, sich in der Gruppe im Kurs potenziert  und Einheitserfahrung miteinander möglich macht. Ich wünsche mir und strebe dies auch bei Aufführungen im Austausch mit dem Publikum an, sodaß eine Verbindung entstehen kann, die die Vereinzelung des Einzelnen aufgehebt, die tänzerische Darbietung für den Betrachter zu einer persönlich erlebten wird und Tanz somit Heilungserfahrung ermöglicht.
Auch wenn dies ein hohes Ideal ist, habe ich es in glücklichen Momenten schon so erlebt, und wie heißt es noch so schön:„wer nicht nach den Sternen greift, kann auch den Mond nicht erreichen“.
und
„tanzen ist fliegen mit den Beinen“ ...


So und jetzt viel Spaß beim Durchforsten meiner Homepage